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Als Buch erschienen: ISBN 978-3-00-021839-2 |
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Soldat,Bandleader,Gastronom,Weltumsegler und Autor.Der bunte Lebensweg des felix Jo Schwarz wird hier beschrieben.Ein Glück,dass es immer wieder einmal einen Schutzengel gab,der helfend da war wenn es wieder einmal so schien,als ob es nun nicht mehr weiter geht. |
Leseprobe "die 7 Leben des F.J.S."
Bei Frankfurt an der Oder sind die Russen durch und auf dem Marsch nach Berlin.Stellungen räumen und Rückzug nur wohin?...Keiner weis es.Irgendwohin Richtung Westen dort wo die Amis sind.Nur nicht in sowjetische Gefangenschaft geraten.Überall waren die Russen egal wie wir auch marschierten.Von vorne von hinten,aus der Luft wurden wir beschossen.Zum Schluss gelangten wir bei Neulübbenau - südlich von Berlin - in einen Wald,dort versteckten wir uns.Mein Chef wollte mich retten „Junge versuch dich nach Berlin durchzuschlagen".Er gab mir einen Schrieb mit an das Regiment auf dem stand "russische Panzer östlich von Lübenau gesichtet." Als ich sagte,ich hätte keine Ahnung wo der Regimentsstab sich befindet sagte er "ich weis es auch nicht". Nur wenn dich die Feldpolizei erwischt als Alibi,damit die dich nicht an die Wand stellen."Auf Wiedersehen in Kiel"sagte er noch,dann zog ich ab.
Weit kam ich nicht,in der nahen Ortschaft herrschte Chaos.Herumirrende Landser, Fahrzeuge und Zivilisten verstopften eine Kreuzung im Ort, keiner wusste genau wo die Russen waren.So setzte ich mich in Richtung Berlin ab,Märkisch Buchholz hieß es da auf einem Strassenschild.Die Straße war voll von Fuhrwerken,Bauern hatten ihre Habe auf ihre Wagen gestapelt und waren auf der Flucht vor der sowjetischen Armee.Grausame Dinge von Vergewaltigung und Massakern hatten manche zu berichten.Vor allem russische Soldatinnen, - Flintenweiber genannt - sollten besonders grausam mit den verängstigten Leuten umgehen.Nur im Straßengraben ging es noch voran,nach 2 Kilometern war auch da Schluss.
Die Russen kommen....alles kehrt und zurück .Panik hatte die Leute erfasst.Mit meinem Brotbeutel als einzigem Gepäckstück lief ich auf das Feld,weg von der Straße auf einen Wald zu den ich in etwa 3 Kilometer Entfernung sah,dort wollte ich mich verstecken.Auf einmal wurde geschossen.Auf einem Hügel - aus dem Norden kommend - sah ich 2 Panzer die in das Gewühl auf der Straße schossen.Gottseidank war ich etwa 300 Meter weg von dem Durcheinander.Die Straße war mit einem mal frei und die Wagenkolonnen im Strassengraben.Stehengebliebene Fahrzeuge wurden von den Panzern einfach überrollt und mitsamt den Pferden zerwalzt.Ich hatte mich in den Ackerfurchen klein gemacht und wartete der Dinge die da auf mich zukamen.Mir schien es endlos lange bis die ersten sowjetischen Soldaten auftauchten.Zwischen den Trümmern der Wagen tauchten sie auf und hüpften von Deckung zu Deckung.Ich lag auf dem Feld wie auf dem Präsentierteller,nicht zu übersehen.Da kamen auch schon zwei der olivgrünen Gestalten auf mich zu.Ich versuchte gar nicht erst irgend etwas zu unternehmen und stand mit erhobenen Händen auf,meine Waffe hatte ich schon vorher im Straßengraben liegengelassen.....
Uri ,Uri...rief der eine Soldat und deutete auf sein Handgelenk wo schon an die 5 Uhren waren.Schnell gab ich ihm meine Uhr,den Ring - ein Geschenk meiner Mutter - wollte er auch haben.Vorläufig war ich froh mit dem Leben davongekommen zu sein.Dawei,dawei....riefen Sie .....paschlie Tschelowek......ein Bayer hätte wahrscheinlich gesagt ....aufi geht’s.....So ist es also wenn man in Gefangenschaft gerät.Eigentlich halb so dramatisch wie man sich das immer so vorgestellt hat.Auch hatte ich überhaupt nicht den Eindruck,dass es sich hier - wie die Propaganda es immer so formulierte - um "Untermenschen" handelt.Ein bisschen primitiev,schmutzig vielleicht,auch noch unfreundlich,aber Hass sah ich in deren Augen nicht.Eher so etwas wie Stolz und Überlegenheit.Es ging in das Dorf aus dem ich gerade in Richtung Berlin gezogen war,inzwischen war es von den Russen eingenommen worden.Es wurde auch nicht mehr geschossen.....das Chaos hatte sich ergeben.
Soldaten und Zivilisten wurden in einem großen Bauernhof zusammengetrieben,dort hockten wir und warteten der Dinge die da auf uns zu kamen.In einer Ecke hatten sich einige Offiziere versammelt,die Hautevolaute unter sich.Wasser wurde verteilt und später gab es sogar etwas Brot,Hartbrot wahrscheinlich russischer Herkunft.Die Nacht über schliefen wir so gut es ging auf dem Hof.Es war kalt und ich fror entsetzlich,ausser meiner Uniform hatte ich nichts womit ich mich zudecken konnte.Am nächsten Tag wurden wir aussortiert die Zivilisten in eine Ecke,die Offiziere in eine andere und der Rest an Landsern auf die Straße zum Abmarsch.
Eine Kolonne von etwa 150 grauen Gestalten zog zum Ort hinaus,vorn und hinten je ein Russe als Bewacher.Wir marschierten auf einen Wald zu.Als im Wald der Weg eine Biegung machte,der vordere Posten nach vorne schaute und der hintere Bewacher noch um die Ecke war,sprang ich mit einem Sprung in die Büsche und versteckte mich.Die Truppe zog vorbei man hatte es nicht bemerkt... also war ich wieder frei.Jetzt musste ich unbedingt versuchen an Zivilsachen heran zu kommen.Auf die Straße wagte ich mich nicht mehr,so lief ich im Wald umher.Hunger hatte ich mächtig aber es war warm,die Sonne schien in diesen ersten Maitagen des Jahres 1945.Als es Abend wurde hatte ich immer noch nichts von einem Dorf oder einer einsamen Hütte gefunden.An einem Waldrand kletterte ich auf einen Hochsitz,den wahrscheinlich Jägersleute zum Beobachten des Wildes gebaut hatten.Dort verbrachte ich die Nacht.Mit Zweigen deckte ich mich zu damit ich nicht wieder so fror wie in der letzten Nacht.
Von da oben bemerkte ich einen Lichtschein etwa 2 bis 3 Kilometer entfernt,dorthin wollte ich bei Tagesanbruch laufen und vorsichtig nach etwas Essbarem und vor allem nach Zivilklamotten suchen. Schon bald in der Frühe brach ich auf.An einem kleinen See - wohl mehr ein größerer Tümpel - standen 6 Häuser.Vorsichtig schlich ich mich bis auf 300 Meter heran,dort war eine kleine Senke und in der waren Büsche und Bäume,dorthin begab ich mich und beobachtete bis zum Nachmittag die Häuser. Eines davon schien bewohnt zu sein denn aus dem Schornstein stieg Rauch.Auch ein Hund kläffte dort.Bei den anderen Häusern rührte sich nichts.Dann sah ich einen russischen Panjewagen wegfahren,2 Soldaten saßen darauf,sie fuhren ganz in der Nähe an mir vorbei und ich konnte deutlich ihre Gesichter sehen,Mongolen.
Meine Angst wuchs und ich traute mich erst als die Dämmerung kam aus meinem Versteck heraus.An das Haus das am weitesten von dem bewohnten Haus entfernt war,pirschte ich mich heran.Die Tür knarrte entsetzlich und ich meinte,man müsste mich auch in 10 Kilometern Entfernung noch hören.Als ich im Haus war,konnte ich kaum noch etwas erkennen,die Dunkelheit war hereingebrochen.So tastete ich mich bis zum Schuppen vor voll mit Heu und Stroh,da wühlte ich mich hinein.Hunger und Durst ließen mich kaum schlafen,auch rechnete ich damit das die Russen zurückkommen könnten.Am nächsten Morgen machte ich mich auf die Suche nach Wasser.Am Haus selbst gab es eine Pumpe aus der rostiges Wasser herauströpfelte.Ich traute mich nicht viel zu pumpen weil das alte Ding so einen Krach machte als ob man einer Katze auf den Schwanz trat.Und noch etwas fand ich,ein Säckchen Kleie.Mit Wasser vermischt machte ich mir einen Brei daraus.Es schmeckte grauenvoll,aber mein Magen hörte auf zu knurren.Vorsichtig durchsuchte ich das Haus.Die Leute die da wohnten hatten offensichtlich ihre gesamte Habe mitgenommen.In einer Truhe fand ich Knickerbocker,ein Hemd und eine Weste,Holzpantoffeln und einen Wanderstock,eine Wärmflasche und einige Möhren,so war ich für´s Erste gerettet.Mit meinem neu erworbenen Hab und Gut verschwand ich wieder in Richtung Wald.Der Hund in einem der Nachbarhäuser kläffte,aber von den Russen war nichts mehr zu sehen. Vorläufig irrte ich in dem Wald herum,hatte aber keine Ahnung wo ich mich befand,weitweg von Neulübbenau war ich jedenfalls nicht.
Immer noch hatte ich die Idee nach Berlin zu wandern,denn den Raum nördlich des Spreewaldes kannte ich aus meiner Jugend wo wir mit dem Fahrrad manchmal Touren unternommen hatten.Die Wälder um Storckow und Königswusterhausen reichten bis an die Berliner Stadtgrenze heran,irgendwie musste es doch möglich sein,da durchzukommen.Gegen Nachmittag kam ich an eine Landstrasse,dort legte ich mich auf die Lauer.Da ich nun nicht mehr als Soldat zu erkennen war,konnte ich mich auch mal ein Stückchen auf der Straße entlang bewegen.Mein Soldbuch hatte ich vergraben und für mich hatte ich mir eine Legende zurechtgelegt.15 Jahre wollte ich alt sein weil ich - so meinte ich - so den Russenkomandos entgehen konnte die in der Gegend nach Soldaten suchten.
Irgendwann kam eine Kolonne von Leuten - alles Frauen und Kinder - die Straße entlang.Eine ältere Frau mit einem Kinderwagen in dem sie einige Habe transportierte und ein Junge,so um die 14 Jahre alt,trabten nebeneinander her.Ich vermutete eine Mutter mit ihrem Sohn.Als sie herangekommen waren sprach ich die Frau an,ob ich ihr helfen kann den Karren zu schieben.In der Kolonne - dachte ich mir - fiel ich nicht weiter auf und konnte so eventuell durch die Russensperren auf den Straßen kommen.Sie wollten nach Cottbus,eigentlich in die entgegengesetzte Richtung von Berlin,aber mir war das egal.Nur weg aus dieser Gegen wo ich vor 2 Tagen noch als Gefangener durchgeschlurft bin.Sie hatten nichts dagegen das ich mich ihnen anschloss und die Frau war bereit sich als meine Tante auszugeben.Der andere Junge war auch kein Verwandter von ihr und suchte auch nur Schutz in der Menge der Leute.Seine Eltern wohnten in Cottbus am Flughafen.Im Verlaufe der Zeit freundeten wir uns ein wenig an.Ich solle getrost mit ihm mitkommen,bei ihm Zuhause könne ich auch eine Bleibe finden,bis ich mir überlegt habe wo ich überhaupt hin wolle.Hunger hatten wir alle drei, als wir einer Kolonne Russen begegneten,kramte ich meine Tschechischkenntnisse hervor und bettelte sie um Brot an.Sie verstanden mich sogar und schenkten mir einen ganzen Laib Russenbrot.Jeder von uns bekam seinen Teil davon,so stillten wir den schlimmsten Hunger.
Von den anderen Leuten in der Kolonne erfuhr ich,dass die Russen um Berlin einen dreifachen Ring gezogen hätten.Da kommt keiner hinein oder heraus,denn sie suchten immer noch Nazigrößen wie Bormann oder Axmann.So schlug ich mir die Geschichte mit Berlin aus dem Kopf.Nach dem Sudetengau wollte ich nun,dort war meine Mutter,meine Großmutter und meine Schwester war.Zumindest diese Nachricht hatte ich - vor Monaten im letzten Feldpostbrief den ich bekommen hatte - gelesen.Cottbus lag da auf dem Wege,über Görlitz wollte ich versuchen nach Trautenau zu kommen.Hätte ich gewusst wie die Tschechen mit den verbliebenen Deutschen in meiner Heimat umgingen,wäre ich natürlich niemals auf die Idee gekommen ausgerechnet zu den fanatischen Tschechen zu marschieren.Meinen Patenonkel und einen entfernten Verwandten haben sie - gleich nachdem die Russen einmarschierten - erschlagen.Alle anderen Sudetendeutschen wurden ausgewiesen und nur diejenigen, die sich perfekt in Tschechisch verständigen konnten,durften vorläufig noch bleiben.Meine Mutter war darunter,sie sprach fließend die Tschechisch.Das sie hochschwanger war und im August mein jüngster Bruder Dieter das Licht der Welt erblicken sollte,erfur ich erst Jahre später in der Gefangenschaft.
In Cottbus begaben wir uns zu den Eltern des Jungen,es gab auch wieder einmal etwas zu Essen,gebratenes Kuheuter.Woher diese Leute das hatten,weis der Himmel.Für mich war indes kein Platz in der winzig kleinen Wohnung.Mein Kamerad hatte in seiner Unschuld nicht bedacht,dass in diesen schweren Zeiten jeder mit sich alleine schon genug zu tun hatte.Ein junger Bursche wie ich,mit seinem enormen Appetit,aber eine Zumutung für die Hausfrau war.Jedenfalls erkannte ich sofort hier kann ich keine Wurzeln schlagen,so schön das alles gewesen wäre.Irgendwoher organisierten wir noch ein altes Fahrrad,mit einem Kanten Weißbrot und einer Dose Erbsen machte ich mich auf den Weg in Richtung Görlitz.In Muskau übernachtete ich in einem ausgeplünderten Haus.Nach langem Suchen fand ich im Keller auch noch einige Einweckgläser mit Marmelade und eingemachten Pflaumen.Der nächste Tag brachte schon mein erstes Unglück.An einer Straßensperre,die ich zu spät bemerkt hatte,standen Russen die mir mein Fahrrad wegnahmen.Alles Jammern und Betteln nutzte nichts,mit einem Fußtritt von einem Soldaten verabschiedet ,verschwand ich so schnell ich in meinen Schlappen laufen konnte.
Fünfzehn Kilometer waren es noch bis Görlitz,da schien nichts mehr weiter zu gehen.Immer mehr Russen waren auf den Strassen,selbst Feldwege wurden kontrolliert.Es musste doch irgendwie weiter gehen.Obwohl ich versuchte alle Kontrollen zu umgehen,tappte ich doch noch in eine Strassenfalle.Hinter einer Bahnbrücke standen zwei Rotarmisten und winkten mich heran.Du Soldat - sagte einer – „nix Soldat,ich Italiener",flunkerte ich ....Italianski da....da da Italianski,Choroscho....mitkommen Kamerad.Die Zwei eskortierten mich zu einem kleinen Dorf,in einem Gebäude lieferten sie mich ab.....Italianski sagten sie zu dem Posten am Eingang.Im Hause selbst waren etwa 50 Männer.Ungarn,Italiener und Franzosen also hier war ich erst mal sicher.Nur verständigen konnte ich mich mit niemandem.Meine "Landsleute" - die Italiener - waren ein kleines Häuflein,was sollte ich denen bloß erzählen.Der Schwindel flog doch sofort auf wenn ich den Mund aufmachte.Ich versuchte es auf Deutsch.Sie verstanden mich und grinsten über meine Geschichte.Wir werden dich nicht verraten - sagten sie - bleib ruhig bei uns und verhalte dich still.
Das ging 3 Tage gut,bis da ein Russe kam und mich aufforderte mit ihm mitzukommen.In einem Raum waren drei Leute ein Offizier,ein Feldwebel und ein Zivilist.Der Feldwebel fragte mich ...Italianski ? „da da".Auf einmal sprudelte es in reinstem Italienisch aus dem Mund des Zivilisten."Madre mia" war alles,was ich herausbrachte.In Deutsch sagte ich dann etwas von ....Vater Italiener, Mutter Deutsche,er glaubte mir kein Wort.Sie unterhielten sich in russisch,dann sagte der Zivilist zu mir ..."Du Spion" ,auch das noch da hatte ich mir ja was schönes eingebrockt.Spione werden bekanntlich bei Stalin kurzerhand an die Wand gestellt und mit Genickschuss erschossen.Auch solche die nie ein Spion waren,kamen auf diese Weise vom Leben zum Tode.Ich wurde abgeführt und in den Keller des Hauses geschafft.Am Nachmittag ging es mit einem LKW in ein anderes Haus,wieder in den Keller.Zwei ältere Männer waren da drinnen,lagen auf einer Holzpritsche.Die Fenster waren vergittert und es war feuchtkalt in dem Gewölbe.Als die zwei Männer mich sahen fragten sie mich,was ich junger Bursche denn ausgefressen hätte.Als ich die Geschichte erzählte,trösteten sie mich und meinten das glauben die Russen ja doch wohl selber nicht das ich - kaum grün hinter den Ohren - ein Spion sein könne. Einer der Alten war der Bürgermeister von einem Ort in der Nähe und der andere irgend ein Parteibonze aus Görlitz.Wir bekamen regelmäßig zu essen,in dem fast dunkelen Raum aber konnten wir gar nicht so richtig sehen,was man uns da vorsetzte
Eines morgens rasselte das Türschloss,drei Russen kamen herein - Gewehr umgehängt - und forderten den Parteimenschen auf ihnen zu folgen.Kurz darauf krachte es draußen im Hof,der Mann kam nicht wieder zurück.Wir bekamen gräßliche Angst mich fror und schwitzte es am ganzen Körper.Mein Kumpelbürgermeister jammerte,er hätte immer den Dienstverpflichteten Ausländern geholfen und wäre im übrigen schon immer gegen die Nazis gewesen.Es nutzte nichts,am nächsten Morgen wiederholte sich das Spiel und der Mann wurde abgeholt.Ich war alleine.Der folgende Tag und die Nacht waren die schrecklichsten Stunden meines jungen Lebens,es war mir klar das ich nun als Spion erschossen würde,keine Macht der Welt konnte mich davor retten.
Am nächsten Morgen erschienen die drei wieder und schleppten mich hinaus,ich wollte und konnte nicht laufen.Im Hof angekommen stellten sie mich an die Mauer mit dem Gesicht zu den Steinen.Ich schrie nach meiner Mutter und jammerte das ich kein Spion bin,aber ich glaube die Typen verstanden mich garnicht.Dann luden sie ihre Gewehre durch - und peng - was ist los,ich lebe noch.Schallendes Gelächter erscholl von den drei Soldaten.Sie nahmen mich in die Mitte und eskortierten mich auf der Straße einen endlosen Weg weit hinaus aus dem Ort zu einem Sammelgefangenenlager,dort übergaben sie mich dem Posten.Scheinbar erzählten sie ihm die Geschichte von dem tapferen Manschgerl da...dawei dawei lachten sie und ich war im Kreise derer,die ich gar nicht gerne mehr sehen wollte.Uniformen der Wehrmacht rings herum.Total niedergeschlagen ergab ich mich meinem Schicksal Gedanken an Flucht kamen mir nun nicht mehr.